Brandschutzübung im PBZ Retz
27.04.2026
27.04.2026
Im NÖ Pflege- und Betreuungszentrum (PBZ) Retz wurde bei einer Brandschutzübung erfolgreich für den Ernstfall trainiert.
Im PBZ Retz wurde kürzlich eine umfassende Brandschutzübung durchgeführt, um das Wissen und die Handlungssicherheit des Personals im Ernstfall zu stärken. Ziel der Übung war es, die Abläufe bei einem Brand realitätsnah zu trainieren und die Sicherheit der Bewohnerinnen und Bewohner bestmöglich zu gewährleisten.
Das Personal wurde von den Brandschutzbeauftragten über die wichtigsten Grundregeln – von der Alarmierung über die Lageeinschätzung bis hin zur Evakuierung informiert. Besonders betont wurde, dass Ruhe zu bewahren sei und strukturierte Abläufe entscheidend seien. Ein wesentlicher Bestandteil der Schulung war die Gewährleistung der eigenen Sicherheit. Denn nur wer sich selbst schützt, kann auch anderen helfen. Dazu gehört insbesondere, verrauchte Bereiche nicht ohne geeigneten Schutz zu betreten, Fluchtwege freizuhalten und durch das Schließen von Türen die Ausbreitung von Rauch zu verhindern.
Kenntnis über die Maßnahmen zur Evakuierung der Bewohnerinnen und Bewohner stellte einen weiteren Schwerpunkt dar. Gerade in Pflegeeinrichtungen ist dies eine besondere Herausforderung, da viele Personen in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Im Mittelpunkt stand bei den Informationen das sichere und rasche Verbringen der Bewohnerinnen und Bewohner in geschützte Brandabschnitte.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten auch eine Auffrischung im Umgang mit Feuerlöschern und Löschdecken sowie Informationen zu weiteren vorhandenen Löschsystemen. Dabei galt der Grundsatz: Zuerst Alarmieren, dann Retten und dann erst Löschen, wenn keine Eigengefährdung besteht.
Die Übung zeigte eindrucksvoll, wie wichtig regelmäßige Schulungen und Trainings im Bereich Brandschutz sind, weil nur durch wiederholtes Üben im Ernstfall schnelle und richtige Entscheidungen getroffen werden können.